Rückflug mit fest verbauten Hindernissen
etwas verspätet der letzte Eintrag hier im Blog.
In Bangkok angekommen verbrachten wir die Nacht entspannt im Hotel und hatten am letzten Tag noch Zeit zum Shoppen.,
Dazu sind wir in die angesagte "Platinum fashion Mall" gefahren, leider nicht mit dem Tuck tuck sondern per klimatisiertem Taxi.
Dort schnell einen großen Markenkoffer für Sau teure und unverschämte 12,50€ gekauft und diesen alsbald mit mehr oder minder wertigen Stofffetzen bestückt.
Danach ins MBK, Papas Lieblings Einkaufscenter mit 6 Etagen a ein Fussballfeld groß mit Technik, Krimskrams und Foodhall´s.
Der Plan war, um nicht im Stress zum Flughafen zu müssen, entspannt mit dem Skytrain zu fahren.
Das ist die örtliche Magnetschwebebahn und da weiß man, im Gegensatz zum gierigen Taxifahrer, das er pünktlich am Airport ist.
Es gab sogar einen Infoschalter im MBK Center, die Dame meinte ich solle gegen 20:00 kommen, dann erklärte sie nochmal den Weg und die Tickets könne ich auch gleich vor Ort kaufen.
Was soll ich sagen, durch diverse Einkaufsaktivitäten und 2x Sushi essen wurde es 20:15 und die Dame war weg.
Eigentlich steht da 10-22Uhr aber scheinbar galt das nicht für die freundliche Dame von vorhin.
Wir warteten und fragten uns durch, aber keiner hatte die Dame gesehen.
Es gab nur den Tipp, fahren Sie doch mit dem Taxi, das sei eh schöner in einem Auto zu sitzen.
Mittlerweile hatten wir nur noch 1,5h bis zum check in und Koffer abgeben und ich wurde nervös, genau das wollte ich vermeiden!
Am Taxischalter in Etage 2 traf mich der Schlag, erstmal Nummer ziehen und da saßen gefühlte 60 Leute, die alle auf ein Taxi warteten.
Diese kamen auch nur schwer durch, weil immer wieder Tuck tuck Fahrer versuchten, sich einen Falang zu angeln und so die Reihe blockierten.
Nach 20 Minuten hatten wir es immerhin unter die ersten 40 geschafft. Mir war ganz schlecht.
Nach 30 Minuten rief man eine Nummer auf und der Gerufene schien das nicht gehört zu haben.
Nach dem dieser nicht sofort zum Ausgang drängte, schnappte ich mir Kinder, Frau und Koffer und warf dem Portier meinen zerknüllten Zahlenzettel zu. Dieser guckte verdutzt, öffnete den Knäuel aber "Budda sei Dank" nicht.
Der Taxifahrer öffnete brav seinen Kofferraum und leider aus Gewohnheit fragte ich "how much to Airport"? Naja, was soll ich sagen, 300 Bath mehr als laut Taximeter und überall ausgehangen.
Ich sagte kurz, "thats is to much", aber als der den Kofferaum wieder öffnen wollte hab ich ganz schnell eingelenkt und gemeint, dafür solle er statt 50 Minuten bitte nur 35 brauchen.
Diese 40 Minuten netto, zum Teil auf dem Standstreifen gefahren, waren mit das schlimmste an Kopfkino der letzten Zeit.
Was ist wenn wir den Flieger verpassen, gibt es einen Folgeflug, müssen wir den neu bezahlen, bleiben bloss die Koffer da, schlafen wir auf dem Flughafen und was ist mit den Kindern :-(
Naja, wir kamen mit 7 Minuten vor dem Checkinschluss an und ich rannte schonmal vor.
Am Ende ging das alles gut denn ich hatte online vorher schon eingecheckt. Die hätten wohl auch bisserl gewartet deswegen...
Naja, durch die Emigration durch und dann mit etwas Luft holen zum Gate. Bei den ca 20 Heimflügen von BKK bin ich nach der Emmigration nach links die ca 10-15 Minuten zu Fuss zum Abflugate spaziert. Vorbei an den unzähgligen Duty Free Shops und den letzten frisch gepressten Mangodrinks. Wir kamen dann auch so auf die letzen Minuten am Gate an... und es war leer.
Ich dachte jetzt ist alles am Ende. Ich guckte entnervt und verzweifelt auf die Tickets und sie da, das 21. Mal ging es genau entgegengesetzt zum Gate gegenüber.
Die normal 15 Minuten bis zur Emmigration waren in 7 Minuten geschafft und die gleiche Strecke nochmal ab da bis zum Gate rechts die Kinder Huckepack und mein Weibe auch schon völlig schweißgebadet hinterher. Wir kamen röchelnd und hechelnd an und wurden schon freudig erwartet.
Naja, die Blicke der schon sitzenden Passagiere hab ich dann freundlich erwidert und sank ermüdet in meinen Sitz.
Nach 10 Minuten kam die Stewardess und fragte nach Getränken. Ich sagte einen GinTonic bitte und ein Wasser. Der neben mir meinte für mich bitte auch ein Wasser und er bekam einen Gin Tonic und ein Wasser. Der versuch, ihr zu erklären das er nur Wasser wollte, schlug fehl und ich sagte, komm lass - ich trink den mit.
Alsbald schlief ich friedlich ein und wurde nach knapp 3h jäh durch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend geweckt. Erst war mir nur so ein bisschen übel aber während ich so darüber nachdachte warum mir plötzlich so schlecht wurde, merkte ich das es rumorte.
Ich dachte, geh mal lieber auf Toilette. Als ich aufstand, verschlechterte sich mein Zustand immens. Ich zog mein TShirt vorne hoch um ggf. meinen Mageninhalt, statt über die mich eh schon liebenden Passagiere zu leeren, doch lieber in das austauschbare TShirt zu erbrechen.
Ich rannte dann wohl gesenkten Hauptes Richtung Bordtoilette ohne mich zu erinnern das dann irgendwann diese auch mal vor mir auftauchen würde. Mit einem lauten Knall schlug ich mit dem Kopf an die Wand und fiel dann ungebremst nach hinten und mit dem Hinterkopf auf den Boden.
Irgendwie bin ich dann wohl noch in die Toilette gekrochen, ich wurde erst wieder wach als 2 Leute über mir standen und ein muselmanisch ausschauender Mann mir immer wieder unsanft ins Gesicht schlug.
"Mister, Mister, wake up, whats wrong with you" rufend.
Nun ja, bewegen konnte ich mich nicht und man hat mich dann auf den Hauptgang geschleift sowie versucht meine Beine hochzulegen. Es wurde dann über Bordfunk nach einem Arzt gerufen.
Es war 3 Uhr morgens und der Rest der Mitreisenden jetzt auch wach. "Ob wir zwischenlanden sollten" hörte ich sich da welche abstimmen und "der sieht ja aus wie ne Kalkwand, das hab ich ja noch nie gesehen" tauschte man sich da aus.
Mittlerweile wurde auch meine Frau geholt und ich kippt mir die Flasche Wasser, die mir gereicht wurde, lieber über den Kopf als in den Schlund. Es kam eine Heilpraktikerin dazu die mir Globuli reichte und Ihr Pendel zückte. Interessanterweise liesen das die anderen Beteiligten zu und irgendwie ging es mir dann auch etwas besser.
Naja, den Rollstuhl den man mir nach der Landung reichen wollte, schlug ich aus.
Es ging dann schon wieder.
In Frankfurt fanden wir uns KFZ wohlbehalten im Parkhaus vor und mein liebe Frau fuhr uns dann in traute Heim.
Warum nur will meine Familie dieses Jahr irgendwo anders hin? Malaga ist angesagt, ich bin gespannt welche Abenteuer dann dort auf uns lauern.
In Bangkok angekommen verbrachten wir die Nacht entspannt im Hotel und hatten am letzten Tag noch Zeit zum Shoppen.,
Dazu sind wir in die angesagte "Platinum fashion Mall" gefahren, leider nicht mit dem Tuck tuck sondern per klimatisiertem Taxi.
Dort schnell einen großen Markenkoffer für Sau teure und unverschämte 12,50€ gekauft und diesen alsbald mit mehr oder minder wertigen Stofffetzen bestückt.
Danach ins MBK, Papas Lieblings Einkaufscenter mit 6 Etagen a ein Fussballfeld groß mit Technik, Krimskrams und Foodhall´s.
Der Plan war, um nicht im Stress zum Flughafen zu müssen, entspannt mit dem Skytrain zu fahren.
Das ist die örtliche Magnetschwebebahn und da weiß man, im Gegensatz zum gierigen Taxifahrer, das er pünktlich am Airport ist.
Es gab sogar einen Infoschalter im MBK Center, die Dame meinte ich solle gegen 20:00 kommen, dann erklärte sie nochmal den Weg und die Tickets könne ich auch gleich vor Ort kaufen.
Was soll ich sagen, durch diverse Einkaufsaktivitäten und 2x Sushi essen wurde es 20:15 und die Dame war weg.
Eigentlich steht da 10-22Uhr aber scheinbar galt das nicht für die freundliche Dame von vorhin.
Wir warteten und fragten uns durch, aber keiner hatte die Dame gesehen.
Es gab nur den Tipp, fahren Sie doch mit dem Taxi, das sei eh schöner in einem Auto zu sitzen.
Mittlerweile hatten wir nur noch 1,5h bis zum check in und Koffer abgeben und ich wurde nervös, genau das wollte ich vermeiden!
Am Taxischalter in Etage 2 traf mich der Schlag, erstmal Nummer ziehen und da saßen gefühlte 60 Leute, die alle auf ein Taxi warteten.
Diese kamen auch nur schwer durch, weil immer wieder Tuck tuck Fahrer versuchten, sich einen Falang zu angeln und so die Reihe blockierten.
Nach 20 Minuten hatten wir es immerhin unter die ersten 40 geschafft. Mir war ganz schlecht.
Nach 30 Minuten rief man eine Nummer auf und der Gerufene schien das nicht gehört zu haben.
Nach dem dieser nicht sofort zum Ausgang drängte, schnappte ich mir Kinder, Frau und Koffer und warf dem Portier meinen zerknüllten Zahlenzettel zu. Dieser guckte verdutzt, öffnete den Knäuel aber "Budda sei Dank" nicht.
Der Taxifahrer öffnete brav seinen Kofferraum und leider aus Gewohnheit fragte ich "how much to Airport"? Naja, was soll ich sagen, 300 Bath mehr als laut Taximeter und überall ausgehangen.
Ich sagte kurz, "thats is to much", aber als der den Kofferaum wieder öffnen wollte hab ich ganz schnell eingelenkt und gemeint, dafür solle er statt 50 Minuten bitte nur 35 brauchen.
Diese 40 Minuten netto, zum Teil auf dem Standstreifen gefahren, waren mit das schlimmste an Kopfkino der letzten Zeit.
Was ist wenn wir den Flieger verpassen, gibt es einen Folgeflug, müssen wir den neu bezahlen, bleiben bloss die Koffer da, schlafen wir auf dem Flughafen und was ist mit den Kindern :-(
Naja, wir kamen mit 7 Minuten vor dem Checkinschluss an und ich rannte schonmal vor.
Am Ende ging das alles gut denn ich hatte online vorher schon eingecheckt. Die hätten wohl auch bisserl gewartet deswegen...
Naja, durch die Emigration durch und dann mit etwas Luft holen zum Gate. Bei den ca 20 Heimflügen von BKK bin ich nach der Emmigration nach links die ca 10-15 Minuten zu Fuss zum Abflugate spaziert. Vorbei an den unzähgligen Duty Free Shops und den letzten frisch gepressten Mangodrinks. Wir kamen dann auch so auf die letzen Minuten am Gate an... und es war leer.
Ich dachte jetzt ist alles am Ende. Ich guckte entnervt und verzweifelt auf die Tickets und sie da, das 21. Mal ging es genau entgegengesetzt zum Gate gegenüber.
Die normal 15 Minuten bis zur Emmigration waren in 7 Minuten geschafft und die gleiche Strecke nochmal ab da bis zum Gate rechts die Kinder Huckepack und mein Weibe auch schon völlig schweißgebadet hinterher. Wir kamen röchelnd und hechelnd an und wurden schon freudig erwartet.
Naja, die Blicke der schon sitzenden Passagiere hab ich dann freundlich erwidert und sank ermüdet in meinen Sitz.
Nach 10 Minuten kam die Stewardess und fragte nach Getränken. Ich sagte einen GinTonic bitte und ein Wasser. Der neben mir meinte für mich bitte auch ein Wasser und er bekam einen Gin Tonic und ein Wasser. Der versuch, ihr zu erklären das er nur Wasser wollte, schlug fehl und ich sagte, komm lass - ich trink den mit.
Alsbald schlief ich friedlich ein und wurde nach knapp 3h jäh durch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend geweckt. Erst war mir nur so ein bisschen übel aber während ich so darüber nachdachte warum mir plötzlich so schlecht wurde, merkte ich das es rumorte.
Ich dachte, geh mal lieber auf Toilette. Als ich aufstand, verschlechterte sich mein Zustand immens. Ich zog mein TShirt vorne hoch um ggf. meinen Mageninhalt, statt über die mich eh schon liebenden Passagiere zu leeren, doch lieber in das austauschbare TShirt zu erbrechen.
Ich rannte dann wohl gesenkten Hauptes Richtung Bordtoilette ohne mich zu erinnern das dann irgendwann diese auch mal vor mir auftauchen würde. Mit einem lauten Knall schlug ich mit dem Kopf an die Wand und fiel dann ungebremst nach hinten und mit dem Hinterkopf auf den Boden.
Irgendwie bin ich dann wohl noch in die Toilette gekrochen, ich wurde erst wieder wach als 2 Leute über mir standen und ein muselmanisch ausschauender Mann mir immer wieder unsanft ins Gesicht schlug.
"Mister, Mister, wake up, whats wrong with you" rufend.
Nun ja, bewegen konnte ich mich nicht und man hat mich dann auf den Hauptgang geschleift sowie versucht meine Beine hochzulegen. Es wurde dann über Bordfunk nach einem Arzt gerufen.
Es war 3 Uhr morgens und der Rest der Mitreisenden jetzt auch wach. "Ob wir zwischenlanden sollten" hörte ich sich da welche abstimmen und "der sieht ja aus wie ne Kalkwand, das hab ich ja noch nie gesehen" tauschte man sich da aus.
Mittlerweile wurde auch meine Frau geholt und ich kippt mir die Flasche Wasser, die mir gereicht wurde, lieber über den Kopf als in den Schlund. Es kam eine Heilpraktikerin dazu die mir Globuli reichte und Ihr Pendel zückte. Interessanterweise liesen das die anderen Beteiligten zu und irgendwie ging es mir dann auch etwas besser.
Naja, den Rollstuhl den man mir nach der Landung reichen wollte, schlug ich aus.
Es ging dann schon wieder.
In Frankfurt fanden wir uns KFZ wohlbehalten im Parkhaus vor und mein liebe Frau fuhr uns dann in traute Heim.
Warum nur will meine Familie dieses Jahr irgendwo anders hin? Malaga ist angesagt, ich bin gespannt welche Abenteuer dann dort auf uns lauern.
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