Einmal quer durch Siam

Nach 2 Tagen "on the Road" möchte ich heute wieder ein Paar Eindrücke teilen.
Gut eine dreiviertel Stunde nach dem Weckerklingeln hier eine Impression der putzmunteren Bande.


Es gab dann zunächst Jürgen von der Lippe mit dem alten Gassenhauer "guten Morgen liebe Sorgen"
Und für Fritz die 2011er Live Version von Katzeklo.

Das ausgiebige Frühstück mit extra viel Frucht und leckerem Gebäck wurde noch in Ruhe verzehrt, aber ich selbst wollte dann langsam los, das Reisefieber hatte mich gepackt.


Das IPhone war geladen und die Googlemaps Navi mit der Adresse bestückt, da wies mich eine freundliche SMS darauf hin, das mein Datenvolumen bald aufgebraucht sei.
Hmm, vor 3 Tagen eine MonatsFLATrate gebucht und die Thaitelefonfachverkäuferin vom Supermarkt hatte mir auch drei mal bestätigt das Sie verstanden hatte was ich wollte. Nun ja, mit extra langsamen Internet funktionierte es dennoch.  
Hier unsere Route für die nächsten beiden Tage:



Nach einigen Pullerpausen und falschen Abzweigungen erreichten wir die heiligen Höhlen von Tham Khao Luang. Der eigentliche Zweck unseres Zwischenstops dort war aber eher animalisch (engl. Animal=Tier) denn Gläubig angehaucht, denn dort gab es neben Mönchen auch:






Der Erstkontakt zwischen Ludwig und dem gepelztem Urahn war jedoch weniger friedlich alsgedacht, die bunte Trinkflasche um den Hals unseres Sohnes war ihm wohl wichtiger als der Respekt vor der kultivierten Edelrassenendfassung seiner Gattung. Er stellte sich auf zwei Beine und zerrte an dem Halband an dem die Flasche hang.
Erst der beherzte Einsatz der stetig mitgeführten Wasserpistole und das schrillende Heulen von Ludwig brachten ihn davon ab. Gut das Sonkran war und wir stets "bewaffnet".
Auf dem Weg zum Tempel kamen dann derart viele seiner Kollegen auf uns zu, das ich die Erdnüsse, die ich extra deswegen gekauft hatte, doch lieber in der Tasche ließ.

Auch ohne für den gemeinen Makaken sichtbare Leckerlies musste ich noch öfters unsere H2O Argumentationsverstärker für sich sprechen lassen, manche Affen verstehen es einfach nicht.
Apropos Nüsse, was mit dem Fischfutter geklappt hatte, ließ sich auch bestens mit den Erdnüssen praktizieren. Da einige Touristenbesucher Ihren Müll nicht ordnungsgemäß in die Mülltonne warfen, versorgte ich meiner Schadensfreude ein paar lustige Sekunden indem ich eine große Handvoll leckerster, handgerösteter Erdnüsse zwischen die Gruppe warf. Sehr lustig wie schnell die Rennen konnten. Also die Affen als auch die Affen.

Die Tempelhöfe selbst entpuppte sich als eines der krassesten Plätze die ich weltweit gesehen habe. Hier ein paar Impressionen. Ich kam mir vor wie zu besten Tombraider Zeiten, nur Live.





Kurz vor der Abfahrt genoss mein holdes Weib Ihre erste Kokosnuss, wenn auch schon ausgelöst und im Plastebecher.

Das Ziel des Tages war dann die Hafenstadt Hua Hin, wer glaubt es - direkt am Meer gelegen. Wir sind einfach unserem Instinkt gefolgt und immer Richtung Strand gefahren und siehe da, trotz Sonkran fanden wir ein kleines Guesthouse direkt AUF dem Meer.


Eine Thailändische Familie aus Bangkok erfreute sich mit Ihren kleinen Kötern auf der gemeinsamen Terasse, den Jungs hat es auch gefallen:


Ein behaartes Mitbringsel habe ich Ihnen aber leider untersagt, So einen Zeckenteppich 11 h im Flugzeug ertragen zu müssen, Nein Danke.

Zum Abendessen und weil die kleinen Herren die letzten Tage so brav Thaifood gegessen haben, gab es zur Abwechslung mal Pizza, die hat geschmeckt !!

Nach dem Essen ging es noch zum Nachtmarkt, da war emsiges Treiben:




Papa wollte auf dem Weg zurück ins Bett besonders schlau sein und schlug eine Abkürzung vor.
Die war auch kürzer nur ging sie direkt durch das Viertel der Liebesdamen. Nun sind die scheinbar nicht nur auf HERRlichkeiten mit dickem Portemonnaie scharf, sondern auch auf kleine, blonde Jungs. 
Ludwig, höflich erzogen wie er ist, grüßte natürlich brav zurück und gab jeder die 
Hand zum Gruß. Ich hab das Kind noch nie so gebürstet und gewaschen wie gestern. Ich glaub er hat jetzt auch ne Seifenlaugenallergie an den oberen Extremitäten.

Das einschlafen auf den alten Planken und dem tosenden Meer gestaltete sich etwas langwierig, "Eil die Weil"  es nur ein Bett für beide Jungs zusammen gab. Es musste so einiges ausgewertet werden...

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